29 Orte in der Verbandsgemeinde erhalten schnelle Datenautobahn
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Montag, 19. März 2012      ( wwa )   

ALTENKIRCHEN – Vertragspartner Verbandsgemeinde Altenkirchen und Telekom unterzeichneten Kooperationsvertrag. - Im Vorfeld der Bürgermeister Dienstbesprechung unterzeichneten Bürgermeister Heijo Höfer für die Verbandsgemeinde Altenkirchen und Dipl. – Ing. Winfried Moser der Telekom Deutschland GmbH den Vertrag zur Einrichtung der Datenautobahn in der Verbandsgemeinde Altenkirchen. Darin eingebunden sind 29 Kommunen, die da wären: Almersbach, Altenkirchen-Bergenhausen, Berod, Birnbach, Ersfeld, Fiersbach, Fluterschen, Forstmehren, Gieleroth-Amteroth, Helmeroth, Hemmelzen, Heupelzen, Hilgenroth, Hirz-Maulsbach, Altenkirchen-Honneroth, Ingelbach, Kircheib, Kraam, Mehren, Neitersen, Obererbach, Oberirsen, Oberwambach, Ölsen, Racksen, Rettersen, Schöneberg, Stürzelbach-Mahlert und Wölmersen. Spätestens in einem Jahr soll damit das Tempolimit auf der Datenautobahn fallen und die DSL-Anschlüsse in Betrieb gehen können. Im Klartext: Bis März 2013 soll das schnelle Internet für rund 3.800 Haushalte in 29 Orten stehen. „Das Warten hat bald ein Ende“, sagte Heijo Höfer als er die Kooperationsverträge mit der Telekom im Beisein aller Ortsbürgermeister der betroffenen Kommunen unterschrieb. „Das DSL-Netz in 29 der Ortsgemeinden wird ausgebaut!“ Bis voraussichtlich März 2013 werden alle Leitungen fertig sein und insgesamt rund 3.900 Haushalte Zugang zu dem schnellen Netz haben. Mit bis zu 50.000 Kilobit pro Sekunde können sich dann die Bürger/innen durch das Internet klicken, Emails verschicken oder Musik herunterladen. „Heutzutage kann ein leistungsfähiges Internetnetz ausschlaggebend dafür sein, ob eine Familie in die Gemeinde zieht oder sich ein Unternehmen niederlässt“, sagte Höfer. „Deswegen freuen wir uns, dass die Telekom die Orte mit schnellen DSL-Zugängen versorgen wird.“ Weil sich der Breitband-Ausbau nicht eigenwirtschaftlich machen ließ, beteiligen sich die Kommunen der Verbandsgemeinde Altenkirchen an den Investitionen. „Die Telekom treibt den DSL-Ausbau auf dem Land seit Jahren nach Kräften voran“, sagt Winfried Moser, kommunaler Ansprechpartner für den DSL-Ausbau der Telekom in der Region. Das Unternehmen hat bundesweit bereits über 3000 DSL-Ausbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen. Jedes Jahr investiert die Telekom mehrere Milliarden Euro in den Netz-Ausbau. Jede Stunde wächst das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer. „Das ist eine gewaltige Leistung für ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen, wenn man bedenkt, dass das Verlegen eines einzigen Kilometers Glasfaserkabel bis zu 70.000 Euro kostet.“ Einfach ein paar Kabel einstöpseln, und schon geht es per DSL wunderbar schnell ins Internet. Dahinter steckt aber eine enorm aufwendige Technik. Die Daten müssen zunächst durch das ganze Telefonnetz fließen, bevor sie zu Hause ankommen. Eine Vielzahl von technischen Einrichtungen verarbeitet und verteilt die Datensignale auf ihrer langen Reise. Dabei wird das DSL-Signal schwächer, je weiter der nächste Knotenpunkt des Telefonnetzes vom heimischen Computer entfernt ist. Damit der Datenverkehr in den 29 betroffenen Orten der Verbandsgemeinde Altenkirchen ungehindert fließen kann, werden rund 50 Kilometer neue Glasfaser-Leitungen verlegt und 27 lokale Knotenpunkte umgerüstet. Auf ihnen können die Daten dann ungebremst schnell per Lichtwellen übertragen werden.